AC Virtus Liestal vs SC Basel Nord A

By 01/11/2015

Recap

AC Virtus Liestal 2-5 SC Basel Nord A

Virtus Liestal- Basel Nord 2:5 (1:2)

Zuschauer: 9

Aufstellung BN: Stöckli; Mati, Kaiser, Leuggi, Rene; Mike, Dan, Joe, Nacho, Juan; Heutschi

Einwechslungen: Nino, Measor, Brian, Luli

Tore BN: 1:1 Nacho (Heutschi), 1:2 Nacho, 1:3 Heutschi (Nacho), 1:4 Heutschi (Nacho), 1:5 Brian (Nacho)

Bemerkungen: BN ohne Luca, Andi, Jock, Milan, Armands

„In dr Tabälle sind no Plätzli frei, grad witer hinte uf Platz 2 oder 3. Das wird euch gfalle…“

So beginnt der Kultsong, welchen die FCB Fans seit Jahren anstimmen, wenn sich wieder einmal abzeichnet, dass kein anderer Verein mit dem Ligakrösus aus unserer schönen Stadt mithalten kann.

Dieser Song wurde an diesem Sonntag auch in Liestal zum Besten gegeben. Und zwar von den Spielern von BN, nachdem diese ihr Spiel gegen Liestal gewonnen hatten und gleichzeitig vom Punktverlust des bisherigen Leaders JTV erfuhren. Tabellenführer, man überwintert an der Spitze dieser ausgeglichenen Liga. Dies ist schön, der Weihnachtsbaum wird noch ein bisschen grüner und der Schnee noch ein bisschen weisser sein als in den Jahren zuvor. Man darf auch stolz sein auf die Entwicklung welche diese Mannschaft in den letzten Monaten durch gemacht hat. Eine Basis ist gelegt, gewonnen ist aber noch nichts. Es wird eine Rückrunde voller Herausforderungen, dies hat auch dieses letzte Vorrundenspiel in Liestal gegen das Tabellenschlusslicht gezeigt.

Die Begegnung um 10.00 Uhr morgens begann zäh. Ob dies an der unmenschlich frühen Anspielzeit lag, steht in den Sternen. Jedenfalls hatten die Eisbären zunächst Mühe damit sich Chancen zu erarbeiten. Sicherlich, man hatte mehr Ballbesitz und führte auch die spielerisch feinere Klinge. Joe verpasste die frühe Führung nach einer Ecke nur um Haaresbreite, aber ansonsten blieb vieles Stückwerk. Im Gegenzug gelang Liestal, bei einer der seltenen Besuche in der Platzhälfte der Gäste, das Führungstor. Das Gegentor fing sich BN einmal mehr nach einer Standartsituation ein. So sicher wie die Hintermannschaft in den letzten Wochen (und mit dem Wechsel von Leuggi in die Innenverteidigung) auch steht, die Anfälligkeit bei Standartsituationen ist offensichtlich. In den letzten 6 Ligaspielen kassierte man 5 Gegentore. 4 davon nach Standartsituationen… Danach agierte BN noch dominanter und kam zu den nächsten Möglichkeiten, Heutschi scheiterte nach einem Solo über das halbe Spielfeld aber ebenso am Torhüter wie Luli wenige Minuten später. Der befreiende Ausgleich gelang dann dem spanischen Superstar Nacho nach einem Steilpass von Heutschi. Und dieser Nacho legte noch vor der Pause nach. Luli, der schlaue Fuchs, überraschte alle anwesenden mit einem ansatzlosen Spitzkick aus 20 Metern. Dieser prallte an den Pfosten und von da Nacho in die Füsse, welcher keine Mühe hatte den Ball im leeren Tor unter zu bringen. 2:1 für die Eisbären zur Pause. Spiel gedreht ohne zu glänzen. Auch dies ist eine Qualität…

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit waren etwas vom schlechteren, dass die Eisbären in dieser Hinrunde geboten haben. Man liess sich von einem Gegner dominieren, welcher alles andere als überragend war. Trotzdem fand man minutenlang kein Rezept sich aus der Umklammerung zu lösen. Die Ballsicherheit war weg, man verlor die Ruhe und auch das Zustellen der Räume lief nicht wie gewohnt. Rene war es zu verdanken, dass die Eisbären in dieser Phase nicht den Gegentreffer zum 2:2 hinnehmen mussten. Er rettete spektakulär auf der Linie, nachdem Torwart Stöckli von einem gegnerischen Stürmer bereits umspielt wurde.

In der Folge bekam BN wieder besseren Zugriff zum Spiel und hatte seinerseits Möglichkeiten die Führung auszubauen. Der letzte Pass war aber meistens ein wenig zu ungenau und so verpufften diverse vielversprechende Szenen.

Bis zur 70. Minute: Nacho sah Heutschi starten und dieser traf eiskalt zum 3:1. Die endgültige Entscheidung nur 5 Minuten später. Wieder legte Nacho uneigennützig auf den besser positionierten Heutschi ab und dieser bezwang den Torwart dieses mal durch einen Beinschuss zum 4:1. Das letzte Tor an diesem Vormittag für BN erzielte in der 82. Minute der schottische Altstar Brian. Erneut kam die Vorlage von Nacho. Dieser war zweifelsohne der Mann des Spiels: 2 Tore und 3 Assists sprechen für sich.

Das Gegentor in der letzten Minute mittels Elfmeter änderte natürlich nichts mehr am Sieger des Spiels. 5:2 hiess es zum Schluss und die Eisbären hatten ohne zu glänzen den nächsten dreier eingefahren.

Dies war nun der vierte Sieg infolge und wie Eingangs erwähnt sind diese drei Punkte gleichbedeutend mit der Herbstmeisterschaft. Dies können die Eisbären geniessen und diese Platzierung ist auch verdient. Man war in jedem Spiel die spielbestimmende Mannschaft, oftmals wurden aber noch leichtfertig Punkte hergeschenkt, dies muss noch besser werden. Dann kam die Serie mit 4 Siegen in Folge, nicht umsonst redet man im Norden bereits heute ehrfürchtig vom goldenen Oktober. Damit es auch ein goldenes Frühjahr wird, dafür müssen die Jungs von BN hart arbeiten und sie dürfen sich nicht auf den bisherigen Resultaten ausruhen. Die beiden Startrainer Rolli und Studi werden darum besorgt sein. Nun ist man der Gejagte, die Gegner werden noch motivierter und aggressiver sein wenn es gegen die Eisbären geht. Trotzdem: diese Truppe hat grosses Potential und hat ihr Schicksal in den eigenen Füssen. Diverse Verletzte sollten in der Rückrunde auch wieder einsatzfähig sein, der englische Star Jock beispielsweise oder auch der letztjährige Topskorer Andi.

Dies lässt auf einen erfolgreichen Frühling hoffen. Motiviert sind die Jungs. Und der Teamzusammenhalt in dieser Multikulti Truppe ist schlichtweg atemberaubend. Dies ist an diversen Teamabenden (Paddys, Five, Okoberfest etc.) immer wieder zu sehen. Und es war auch an diesem Sonntag sicht- und gut hörbar. In Liestal, dieser kleinen Stadt im bankrotten Kanton Baselland, erklangen aus diversen Eisbärenkehlen plötzlich folgende Zeilen: „In dr Tabälle sind no Plätzli frei, grad witer hinte…“.

mh

BaselNord are top of the league.

Read it again, it’ll still look the same. Going into the winter break the Bears are sitting, I wouldn’t say comfortably, but sitting nonetheless, on top.

Stockli

Matti       Leuggi        Kaiser    Rene

Hunt       Joe(c)

Mike                     Juan           Nacho

Heutschi

 

Unavailable – Jock, Milan, Armands, Luca, Andi

Subs – Measor, Lulli, Nino, Bryan

I have zero interest in writing about yesterdays game, because it was absolute pferde scheisse. For those who don’t speak Deutsch, pferde is a horse, lets leave it at that. We were visiting Liestal who are bottom of the league with perhaps one point. So, inevitably, we were 1-0 down after 15 minutes.

24 minutes into the game, 1-1, Nacho.

39 min – 1-2 Nacho

44 min – yellow card for Hunt (unnecessary, the tackle not the card)

70 min – 1-3 Heutschi

75 min – 1-4 Heutschi

81 min – 1-5 Murray

91 min – yellow card for Matti

92 min – 2-5 (penalty converted)

Apologies to Nacho, Heutschi and Bry. Normally I’d wax lyrical about the quality of the goals but today I’m just glad its over and we won. Take comfort in the three points, because yesterday was like a sausage – its better not to see how it was made. Got to mention two of the goals though, a lung bursting run from our handsome Spaniard, and he is handsome. He showed both strength and speed along with his natural composure to hold off the challenge of the defender, then on approach to the box, back heeled the ball without looking back across the defender to roll delicately into the path of the approaching Michi to stroke it into the net. Secretly for about 30 seconds or perhaps 3 months, everyone kinda wished they were Nacho and/or capable of doing things like that on the pitch. Also a little nod to veteran baby-maker Bryan. Comin’ straight outa Scotlan’ he was a silver blur down the right wing as a great cross found him to smash home a lovely strike to end the game. Making babies, creating excuses not to go to the pub and scoring great goals, that is all he knows. Along with elaborately staged instagram photos for mens clothing shops #riverislandsautumncollection.

Ah, but this moment, this moment sums up BaselNord more perfectly than any other, and it is a moment to savour. In the 91st minute, a goalmouth scramble following a corner led to Mr Composure himself Matti smashing a ball off an opponents arm in the box, as the ball bounced down, whilst he was waiting for the referee to blow his whistle for a handball, he decided to do what every sane, normal, down-to-earth, good, honest Bear would do, he picked the ball up. As in picked it up. As in, it was on the floor, and then it was in his hands. As in, he. picked. up. the. ball. Game stopped and we did end up hearing the referees whistle, and he did blow for a handball. You can see where I’m going with this one right?

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1936 it could be said was not a great year. The depression lingered on, Hitlers Germany continued to strengthen and Italy’s Mussolini and Japan formed an alliance. Then on the first of July, a ray of sunshine appeared; the IceBears of BaselNord were born. Now heading into their 80th year, the Bears have a team to be proud of. Of all the players who have came and went, there will never have been a team like there is now. Of course everyone thinks this, my baby pictures are the cutest, my Grandma is the best Grandma, my grass is greener than yours. Yeah I know all this, but still. The heart of the team are old friends who grew up together. Bound by Swiss tradition, the Bears come from everywhere, from Colombia to Albania, England to Latvia, we even have players from third world countries like Scotland. They have only just got the internet and running Irun-Bru in their taps.

After the game, we were sat in the midday sun together, Rene and Matti, without asking had went and bought a crate of beers to complement the crate of beers Juanito our Colombian magician had already brought. The Liestal team was sat around the corner talking quietly when the Bears started singing. We found out we were top of the league. For one perfect moment there was no politics or religions or whatever bullshit comes up daily, there was just us, together, singing in the sun. Plus there was beer. All different cultures and people, all together, with nothing but love for the Bears between them. We are never going to win the champions league, my international call-up is overdue. We play football not because we are professionals but because we love to. We are in the fifth league, but we are in the fifth league together. To walk onto a pitch and to know that your friends are with you, to know that you can rely completely on everyone with you, to know that you can look left or look right and whoever you see will do whatever they can for you. It’s a good thing. Maybe the best of things. The opposite of love is not hate but indifference, perhaps we’ve made a couple of enemies in our time and some people may not like the Bears, pffffft, its better to be hated for who you are than loved for who you are not.

We know exactly who we are, we are the Ice Bears of BaselNord, and last time I checked, we were still top of the league.

dh

Ground

Stadion Gitterli
Kasernenstrasse 57, 4410 Liestal, Switzerland