FC Telegraph vs SC Basel Nord A

By 08/06/2016

Recap

FC Telegraph 0-5 SC Basel Nord a

FC Telegraph- Basel Nord 0:5 (0:2)

Zuschauer: 38

Aufstellung BN: Stöckli; Rene, Kaiser, Leuggi, Mati; Nacho, Joe, Measor, Andi, Heutschi; Milan

Einwechslungen: Brian, Luca, Nino, Jock

Tore BN: 0:1 Heutschi (Penalty), 0:2 Nacho (Heutschi), 0:3 Nacho (Heutschi), 0:4 Jock,

0:5 Heutschi (Nino)

Bemerkungen: BN ohne Armands, Dan, Mike (verletzt), Juan

Das letzte Auswärtsspiel dieser Spielzeit führte die Spieler auf den Bachgraben, wo der FC Telegraph auf die Eisbären wartete. Während es für den Gastgeber tabellarisch um nichts mehr geht, spielen die Eisbären bekanntlich nach wie vor um den Aufstieg. 2 Siege noch und das Ziel ist erreicht. Der erste Sieg sollte an diesem schwülen Sonntagnachmittag realisiert werden und dies auf dem Hauptfeld dessen Masse ein normales Amateur- Fussballfeld bei weitem überragen. Dies sollte für die Eisbären aber kein Hindernis sein, ist man dank der knallharten und bisweilen unmenschlichen Vorbereitung unter den gefürchteten Privattrainern Dominik Stäge und „the iron“ Maja konditionell auf einem sehr guten (5. Liga-) Niveau.

Lautstark unterstützt wurden die Eisbären einmal mehr von ihren treusten Fans, darunter auch wieder vielen englischen Supportern, welchen auch der Weg von der Insel in die Schweiz nicht zu weit ist um ihre Helden anzufeuern.

Das Spiel begann gemächlich, was sicherlich auch den schwülen Temperaturen geschuldet war, hatte doch keine Mannschaft Interesse daran bereits in der Anfangsphase unnötig Kräfte zu verschleudern. Trotzdem waren die Eisbären von Beginn weg das aktivere Team und hatten mehr Spielanteile. Zwar liessen die Gastgeber den Ball gut in den eigenen Reihen laufen, kamen mit dieser Spielweise aber nie über die Mittelinie geschweige denn in die wirklich gefährlichen Zonen von BN. Zu gut verschoben die Eisbären ohne Ball und zeigten eine taktisch vorzügliche Vorstellung. Ausserdem waren sie auch die gefährlichere Mannschaft. Andi scheiterte in der Anfangsphase nach einer schönen Einzelaktion am Torwart und Heutschis Schuss aus 20 Metern strich nur haarscharf am Tor vorbei. Trotzdem war es Heutschi, welcher seine Farben nach 16 Minuten mittels Penalty in Führung brachte. Dem Elfmeter vorausgegangen war ein Foul an don Nacho, welcher in seiner unnachahmlichen Manier einem schon verloren geglaubten Ball nachsetzte, was einen Abwehrmann von Telegraph derart in Bedrängnis brachte dass sich dieser nur mit einem Foul am Spanier zu helfen wusste. Am Spielverlauf änderte dies nur wenig, einzig dass BN mit der Führung im Rücken noch stilsicherer agierte. Hinten liess man nichts anbrennen und gleichzeitig den Ball und Gegner laufen, das Mittelfeld war jenem der Gastgeber spielerisch und physisch überlegen und vorne konnte man aufgrund der individuellen Klasse immer wieder Nadelstiche setzen. So auch nach 37 Minuten als das 2:0 fiel. Wieder waren die Protagonisten Nacho und Heutschi. Nach einem schönen Doppelpass zwischen den beiden stand Nacho alleine vor dem gegnerischen Torwart, liess sich die Chance nicht entgehen und traf sicher zum 2:0. In der Folge hätte BN noch weitere Tore erzielen können, vergab aber gute Chancen. So zum Beispiel Milan, welcher durch seinen läuferischen Einsatz und dank seiner Geschwindigkeit die Abwehrreihe von Telegraph permanent beschäftigte und vor scheinbar unlösbare Probleme stellte. Mit dem Spielstand von 2:0 für die Eisbären ging es somit zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel ging es im gleichen Stil weiter. Telegraph war bemüht das Spiel von hinten heraus aufzubauen und agierte als eine der wenigen Mannschaften, welche gegen BN antreten nicht vorwiegend mit langen Bällen. Mit dieser Spielweise konnten sie die Eisbären aber nach wie vor nicht gefährden, zu kompakt stand die Mannschaft von den Trainerfüchsen Rolli und Studi. Und vorne blieb man brandgefährlich: nach einer schönen Kombination über Aussenverteidiger Mati und dem eingewechselten Jock hatte Andi eine gute Abschlussmöglichkeit, sein Abschluss strich aber knapp am Tor vorbei. Nach 64 Minuten setzte Heutschi zum Solo an, liess nacheinander 4 Gegenspieler stehen, scheiterte aber mit seinem Abschluss am gegnerischen Torwart. Dies war nicht weiter schlimm, konnte man mit dem nachfolgenden Eckball dann das überfällige 3:0 erzielen. Und witer hiess die Konstellation, welche zum Tor führte Heutschi- Nacho. Erstgenannter spielte die Ecke so auf Nacho, dass dieser den Ball mit einem traumhaften Volley in die Maschen befördern konnte. Dies war die endgültige Entscheidung in diesem Spiel, da die Eisbären schlichtweg zu souverän aufspielten um an diesem Nachmittag nochmals in Bedrängnis zu kommen. Nach 68 Minuten traf dann auch noch der eingewechselte Jock, welcher sich nach wie vor Hoffnung auf ein EM Ticket der three Lions machen darf ins Tor. Schön wie er sich denn Ball gegen den letzten Abwehrmann der Gastgeber erkämpfte und abgebrüht wie er denn Ball am Torwart vorbei ins Netz schob. Den letzten Höhepunkt dieser Partie bekamen die begeisterten, zahlreichen, lauten und alkoholisierten BN Supporter in der 75 Minuten zu sehen. Wer ist Douglas Costa? Ribery? Eden Hazard? BN hat den eingewechselten

el Nino, welcher bei seinem atemberaubenden Solo über den linken Flügel gefühlte 23 Spieler aussteigen liess bevor er den Ball mit toller Übersicht auf Heutschi zurücklegte. Dieser nahm den Ball in der Drehung mit um ihn anschliessend aus 15 Metern am verdutzen Torwart vorbei ins hohe Eck zu schlenzen. Ein super Treffer in Entstehung uns Vollendung, welcher auf keinem Saisonrückblick fehlen wird. Dies war der letzte Treffer in dieser Partie, wobei die Eisbären stets näher am sechsten Tor waren, als die Gastgeber am Ehrentreffer.

BN spielte diese Saison wahrscheinlich schon spektakulärer, hatte in gewissen Spielen sicherlich noch mehr Ballbesitz als an diesem Sonntag (wobei man immer noch mehr hatte als der Gegner), aber was die Mannschaft in diesem Spiel taktisch an den Tag legte und mit wie viel Disziplin sie agierte, war tief beeindruckend. Man liess dem Gegner zu keinem Zeitpunkt der Partie den Hauch einer Chance und war für Basel Nord Verhältnisse erstaunlich effizient.

Nun steht noch ein Spiel an. Ein Spiel, ein Sieg und man ist am Ziel seiner Träume. Das letzte Spiel ist bekanntlich das schwerste und man darf den Gegner (Schlusslicht Virtus Liestal) auf keinen Fall unterschätzen. Wer die Eisbären an diesem Tag aber gesehen hat, kann sich nur schwer vorstellen dass am nächsten Sonntag, dem 12.06.2016, auf dem Rankhof nicht eine rauschende Aufstiegsparty gefeiert wird…

mh

Telegraph vs Basel Nord, Bachgraben Sportlange.

As I was flicking through my bible last night (as I so often do), I realised after years and years of hard biblical studies I had only just come across a gentlemen the Bears could relate to; Lazarus of Bethany. Lazarus was a good little follower of Jesus, he always said his prayers, ate his vegetables and was very polite to old people. He found himself taken ill one day and before you knew it, he was dead and buried the poor bugger. Jesus, who was passing through his town four days later on his way to a Rammstein concert with René, stopped off and decided to resurrect Lazarus and bring him back from the dead (as you do).

If you’d spoken to a fan of the Bears in the aftermath of the Kaiseraugst defeat this year, you would have thought they were dead and buried. Screwed with their pants still on by the Swiss football league, going from 1st to 4th after the points deduction when Espanyol left. Defeat to their rivals had almost ruined the dream of promotion. An outsider would have thought there was no hope of a comeback, but an outsider isn’t one of the Bears.

Win after win after win. Could it be possible? The greatest comeback since Lazarus?

You better believe it.

Stockli

Matti  Leuggi Kaisi  René                 Nino, Bryan, Jock, Luca

Andi  Measor  Joe(c)  Nacho

Heutschi
Milan

Kick-off

The game went underway on a beautiful pitch at Bachgraben, the air was heavy and the humidity was going to play a big factor in the game. The Telegraph team were a solid team, comfortable in defence and midfield but with no real attacking threat. The organisation of the Bears nullified almost immediately any hope that Telegraph had of getting something from the game.

Ten minutes passed when our resident tank driver Leuggi played a beautiful long, cross-field ball. A fan noted on the touchline that he could read the lips of Leuggi as he made the pass – ‘Hey Ignacio Huesa Gonzalez son of Enrique Iglesias and rightful heir to the Kingdom of Spain, this ball shall strike your chest and you will do your duty or I will take my tank to Sevilla and go full Call of Duty on your hometown’.  This appeared to do the trick, Nacho turned the defender, was clearly fouled and the ever-dependable Heutschi stepped up to rifle the penalty home.

Telegraph 0 – 1 Basel Nord

The ball (as it is prone to do) gravitated straight back towards the left, our humble Spaniard was on his usual adventure down the autobahn when he spotted our tailor from SavilleRowStrasse (he does do, fantastic quality and excellent value suits) Nacho played the ball into Heutschi and they played a few lovely little short passes resulting in Nacho bursting through on goal. Knowing that two female football teams had just finished their game and 22 women would be walking past the pitch, Nacho did what he does best, he got his magic wand out (no, not that) and with his left foot on the ball, well, you know the rest.

Telegraph 0 – 2 Basel Nord

Half-time

The Bears had covered some ground by now on a sticky day and a big pitch – even Joey’s fringe could no longer avoid gravity and Measor was a lovely shade of purple. The Bears forced a corner which was to be taken by Heutschi who struck the ball deep to the back of the Telegraph box. Nacho who looked as lost as Juanito in Tokyo, was busy daydreaming where he could get a drink or a naked girl when he spotted a ball coming down from the heavens. His left foot connected so sweetly that Hunt watching on the side of the pitch felt a little twinge which wasn’t his injured hamstring.

Telegraph 0 – 3 Basel Nord

I’ll be honest I’m not entirely sure what happened with this goal and neither is anyone else other than the scorer Jock. A defensive error led to Jock ‘racing’ through on goal, in situations like this everyone waited for goal number four as they saw how relaxed and calm Jock was. Whether or not Jock (who had replaced Milan) was relaxed and calm or just about to keel over from tiredness is up for debate, but the big man kept his head and slotted home the ball without breaking sweat.

Telegraph 0 – 4 Basel Nord

The introduction of the Basel Nord’s very own Roberto Carlos was the final nail in the coffin for Telegraph. To the delight of the considerable Basel Nord crowd, Nino went on a little mission down the left wing, as any man/woman/child/animal approached Nino simply flew past them until finding himself in the final quarter of the pitch, he cut inside and found the feet of our spielmacher Heutschi. Heutschi turned, poured himself a nice little panache then smashed the ball into the top corner with a hammer of a right foot from the edge of the area. The Bears fans were in raptures as the Bears cemented victory.

Telegraph 0 – 5 Basel Nord

Full-time

You would have noticed on Sunday that Telegraph had an empty bench next to them during the game. Whereas huddled on benches, fences and in dug-outs for the Bears was everyone from a new-born (Alva) to old-boys (yes you Bryan sorry if you’re reading) through to Cave Trolls (Marcel, yeah I can write that about you because I’m not entirely sure you can read). To have these people come and watch together, enjoy and cheer on the Bears is a beautiful thing and come next week, the Bears won’t let them down.

Individual talent wins you games, but teamwork wins you championships. Will the Bears win the league? I don’t know. Will they get promoted? I don’t know. Will they get a victory against Liestal next week? I don’t know.

I do know however, that you can’t beat a team that hasn’t, doesn’t and won’t give up.

The magic carpet ride is nearly over, time for one last ride.

dh

Ground

Sportanlage Bachgraben
Hegenheimermattweg 150, 4123 Allschwil, Switzerland