SC Basel Nord A vs AC Virtus Liestal

By 12/06/2016

Recap

SCBasel Nord A vs AC Virtus Liestal 10:0 (5:0) 

Basel Nord- Virtus Liestal 10:0 (5:0)

Zuschauer: 100 (ausverakuft)

Aufstellung BN: Stöckli; Nino, Leuggi, Kaiser, Rene; Nacho, Joe, Dan, Andi, Heutschi; Milan

Einwechslungen: Brian, Mati, Luli, Mike, Measor, Luca, Juan

Tore BN: 1:0 Andi (Milan), 2:0 Nacho, 3:0 Andi, 4:0 Heutschi (Nacho), 5:0 Milan (Heutschi),

6:0 Dan, 7:0 Heutschi, 8:0 Luli (Kaiser), 9:0 Measor, 10:0 Juan (Luli)

Bemerkungen: BN ohne Armands (verletzt, Velounfall bei Tour de Suisse), Jock

Ein Team. Ein Ziel.

One Team. One Goal.

Dies war die Vorgabe vor dieser Partie für die Eisbären. Man wollte mit einem Sieg gegen das Tabellenschlusslicht den Aufstieg feiern. Und jeder der BN kennt und jeder der diese Mannschaft in den letzten Jahren verfolgt hat weiss, dass gerade diese Partien gegen vermeintlich schwächere Teams die grösste Herausforderung sind für die Jungs von Rolli und Studi.

Aber dies gilt nicht für diese Truppe. Nicht für die Mannschaft von BN, Ausgabe 2015/16. Diese Mannschaft war zu stark, zu gefestigt, gespickt mit tollen Individualisten, zu geschlossen, zu leidenschaftlich um sich diese grosse Chance entgehen zu lassen. Nie, nicht den Bruchteil einer Sekunde war an diesem verregneten Sonntag unklar wer den Platz als Sieger verlassen wird. Und die vielen Supporter, welche aus der ganzen Welt angereist sind, kamen ebenso auf Ihre Kosten, wie all die Millionen von Menschen, welche dieses Spiel auf allen Plätzen dieser Welt auf einer Grossleinwand verfolgten.

10:0 hiess das Verdikt am Schluss. Ein „Stängeli“ zum Abschluss. Besser kann ein Drehbuch nicht geschrieben werden. Auf die einzelnen Tore können wir hier gar nicht eingehen, es trafen u.a. die üblichen Verdächtigen (Andi, Heutschi, Nacho, Milan), ebenso reihten sich Luli, Measor und Juan in die Torschützenliste ein. Aber ein Tor war doch etwas Besonderes. Als es fiel, war dies ein weiterer spezieller Moment in dieser Saison der Eisbären, welche gespickt war mit speziellen Momenten. Es war das 6:0 zu Beginn der zweiten Halbzeit. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt schon lange entschieden. Es war auch kein wahnsinnig sehenswertes Tor. Sicher, der Torschütze liess mit seinem coolen Abschluss dem Torwart keine Abwehrmöglichkeit, aber es gab schon schönere Tore und es wird in Zukunft hoffentlich weiterhin schönere geben. Was war dann besonders an diesem Treffer? Es war der Torschütze: Daniel Francis Hunt. Es war sein erster Skorerpunkt in dieser Saison und sein erstes Tor seit er aus England flüchten musste, als die Nazis London bombardierten. Der kleine Mann aus Middlesbrough, der Typ mit der vorlauten Klappe und dem grossen Herzen. Er steht stellvertretend für dieses Team. Er kämpft, er rackert, es gelingt nicht immer alles, dann aber doch wieder. Er hat Talent, musste in dieser Saison auch Rückschläge einstecken, war verletzt, ist aber immer wieder aufgestanden. Und er hat Leidenschaft. Leidenschaft für dieses Team, für diesen Verein. Er identifiziert sich zu 100% mit Basel Nord  und er hat ein Eisbärenherz. Dass ausgerechnet er am letzten Spieltag auch noch getroffen hat, ist schon fast kitschig. Aber- und jetzt kommts: solche Geschichten schreibt halt der Fussball.

Wie gesagt, Dan steht stellvertretend für diese Truppe, welche aus so vielen, verschiedenen Charakteren besteht. Alle haben ein bisschen einen „Sprung in der Schüssel“, es ticken die meisten ein bisschen abnormal, inklusive der Trainer. Aber dieses Team, diese verschiedenen Charaktere sind zusammen gewachsen, wurden zu Freunden, welche auch ausserhalb des Spielfeldes Zeit zusammen verbringen (oft im Pub, meist am trinken…). Und sie alle hatten ein gemeinsames Ziel: den Aufstieg in die Glitzerwelt der 4. Liga. Auf dieses Ziel wurde hingearbeitet und es wurde erreicht. Auf eindrückliche Art und Weise. 13 Siege aus den letzten 15 Saisonpartien sprechen eine deutliche Sprache. Nun werden die ganz grossen Sponsoren kommen, es gibt mehr Fernsehgelder, die Spieleragenten werden ihre Schützlinge nun auch dem Verein aus Basels Norden anbieten.

Einige neue Spieler  werden kommen, andere werden die Mannschaft verlassen (werden aber weiterhin sehr gerne aushelfen, falls dies mal notwendig sein sollte und die Hilfe gewünscht wird). Luca wird voraussichtlich eine Auszeit vom Fussball nehmen, er hat keine Lust mehr auf den ewigen Rummel und er will sich ein bisschen aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Weiter gehen 4 Titulare zu den Senioren, wo eine neue Herausforderung wartet: Nino, welcher auch schon viele Jahre bei den Eisbären spielt, aber wahrscheinlich momentan in der Form seines Lebens ist. Dann Leuggi, der gelernte Aussenverteidiger, welcher aber in der Innenverteidigung seine Bestimmung gefunden hat und eine überragende Saison spielte und zu einem absoluten Leistungsträger avancierte. Unverständlich, dass für die Schweiz an der laufenden Euro Leute wie Djiourou, Schär und von Bergen spielen dürfen, ein Leugger muss aber zu Hause bleiben… Dann Kaiser; Mister Basel Nord. Dabei seit seiner Geburt im frühen 19. Jahrhundert. Er hat so viel gemacht für dieses Team, alles aufzuzählen würde ein Buch füllen. Er war Aussenverteidiger, Innenverteidiger, Kapitän, Trainer, Spielertrainer, Assistenztrainer, Pittbull, Drecksau, Antreiber, Motivator, er hält den Weltrekord für den weitesten Kopfball (aufgestellt im letzten Spiel: 74.5 Meter!!) und, und, und…

Und auch ich, der Schreiberling dieser Matchberichte, werde ab nächster Saison meine Fussballschuhe für die Senioren schnüren. Um es frei nach Urs Fischer zu sagen: vielleicht hatte auch ich irgendwo meinen Anteil am Aufstieg.

Und auch die beiden Trainer Rolli und Studi werden sich zurückziehen: wohin weiss man nicht, sie bleiben aber in der Nähe. Und das ist gut so. Sie haben eine schwierige Aufgabe angenommen im vergangenen Jahr und hatten das gleiche Ziel wie alle: denn Aufstieg. diese Mission haben Sie mit Bravour gemeistert.

Alle genannten Exponenten verlassen diese Mannschaft wohl mit einem weinenden und einem lachenden Auge: weinend, weil es eine Mannschaft ist, wie sie es wohl nicht so oft gibt und nicht mehr oft geben wird. Warum, dies kann man weiter oben im Text nochmals nachlesen.

Und lachend, weil man mit diesem Aufstieg die Mannschaft auf dem Höhepunkt und mit einer gewissen Genugtuung verlassen kann. Im Wissen, dass dieses Team sicherlich auch stark genug für die 4. Liga sein kann. Und auch sein wird. Zu gefestigt ist diese Truppe inzwischen. Auch ohne uns…

Mir bleibt nur danke zu sagen. Danke an alle, welche in dieser Mannschaft gespielt oder gecoacht haben. Danke an all jene, welche diese Mannschaft unterstützt haben, seien dies Spielerfrauen, Freundinnen, Groupies, Familienangehörige, Marquinos oder alle anderen Angehörigen von Basel Nord.

Ein Team. Ein Ziel. Mission erfüllt.

Es war mir eine Ehre in dieser Mannschaft zu spielen…

It was my honour to play in this team…

 

#7 Heutschi.

The Bears of Basel Nord

In all my reports, I have tried to avoid, when I could, the word ‘I’. These reports were never about me, they were always about us, the Bears. However, you are going to indulge me today, just for a little bit, whilst I indulge myself. When I’ve played football this year, I’ve remembered something which I heard a player say at the beginning of last year. Not just any player either, in watching football and playing my whole life, this is easily my favourite player.

‘To play football is good, to win is better, but to love the game is best of all’.

When I first turned up at the Hornli pitch to come to football training, I remembered thinking, these lads are a right bunch of weirdos. First of all, the nakedness. The only team in the history of football who prefers to shower rather than to play. I remember seeing Banzi the first time in the shower and thought I was going to be attacked by something he was carrying. Stockli stood, soaking wet eating a sandwich under a stream of water, as you do. Even Duffy wasting a full bottle of shower gel on my head whilst I was showering. I felt like there was never-ending bubbles as I tried to get the soap off my face. Even the Hornli itself was weird, the only football pitch in the world where they didn’t want you to play football on it, ever, in case you damaged a single blade of grass.

Fast forward five years and the Bears took to the pitch on Sunday morning buoyed by the biggest crowd we’ve ever seen at the Rankhof. The game itself was already over before it had started, Liestal looked at the Bears before kick-off and knew there was no hope.

Basel Nord 10-0 Virtus Liestal

Andi got two, his second goal being a thunderbolt of a left foot half-volley was the pick of the bunch. Nacho didn’t disappoint the whole of the Spanish-speaking world who were streaming the game online, scoring by playing a 1-2 with the post before putting the ball in the net. Who else but Michi Heutschi scored our fourth before Puskas, disappointed from losing his Hungarian place for the Euros, scored our fifth. With his left foot. You read that correct.

After half time there was arguably one of the world’s greatest strikes, some say he hit the ball from the banks of the Rhine, a thunderbolt sent from the Gods. Others said it was his first goal since his birthday party when he was 8. Either way, Hunt jumped on a defensive error and put the ball in the net then stood awkwardly with a big smile on his face. Next up was that man again, Heutschi danced his way through the fifth league and Sunday was no different, he danced his way past the Virtus defence, rounded the goalie and scored the Bears 7th to the delight of the crowd. There was time for the skipper to get a yellow for, well, just being his usual lovely self. Luli sent the Albanian supporters at Rankhof into raptures as he leapt like a young salmon to head in the 8th goal, before Measor, finding himself on Milan’s GoPro camera smashed/sliced a great half volley from a cross into the corner. It currently has 7 million hits on YouTube, 6,999,999 from Measor alone. Laura is apparently confused why he is going through box after box of Kleenex tissues. Last but not least in the 85th minute, number ten for the Bears was scored by the Colombian maestro, described by Mama Juanito as being ‘beautiful on and off the field’, Juan who plays with all heart, showed his technique to put the ball past a helpless goalkeeper.

The game wasn’t finished though, resident Canadian Mike decided completely out of place to smash a Virtus player directly in front of the picnic his girlfriend was having with her Mam and family. There are times when you can make a late tackle, a second or two late, but 17 minutes late was really taking the piss. Yellow card and the final whistle.

10-0 – Promotion to 4. Liga

I haven’t said thank you yet, but without all our help this year none of this could have been possible. From Dominik and Maya in pre-season, through to support from El Presidente Alex and Marquinios (classé), but most of all to Roli and Studi. How Studi survived the season without his heart exploding I am not sure, but nothing could have been achieved without them two, Roli’s guidance and calmness had him a father figure for the Bears, someone to play for alongside the passion and fire of Studi. Thank you for everything.

There could be another fifty pages on our celebrations after. Champagne on the walls, Cuban cigars flying about, boat rides along the Rhine, stupid amounts of food and ale consumed in Papa Joes. However, I’d rather save this last bit for the old guard.

Leaving the Bears A team to play for the seniors after playing for, collectively 577 years. Nino Koller, Christian Leugger, Michael Heutschi and Christian Kaiser. Gentlemen take a bow. I’m not sure where to start, I could mention that they filled my football boots with about three beers last Sunday and spilt gravy granules in my bag, but let’s quickly move on from that.

My most vivid memory of Nino is of him collecting leaves. During a game. Gazing into the distance in a dream he then decided to start collecting leaves between his feet into a neat pile. Kaiser simply shrugged his shoulders when I looked over and said ‘that is Nino’. Completely unfazed by the world, Nino should be the new envoy for peace in the middle-east. ‘Everyone just relax and I am sure it will be fine.’ So relaxed he’s nigh on horizontal most of the time, even after his 50 yard shot a few weeks ago, his dribble for the goal last Sunday, ‘naturlich’ is all you might hear from Basel Nord’s very own Roberto Carlos. Prone to dolphin sounds, ridiculous back-kicks, apparently he taught Johan the Cruyff turn.

Leuggi pretty much scared me at the start. At times stone-faced and with him driving tanks when he wasn’t working or playing football, I thought of Leuggi as the most Swiss-Swiss guy there ever was. Starting off as a full-back, this season there has been no transformation quite as amazing as Leuggi’s. Having to play at centre-back after Joe moved into midfield, Leuggi was arguably player of the season for the Bears. Fantastic in the tackle, great in the air but calm and strong at all times. After four years, the Auslanders were also allowed to see Fun Leuggi, drinking beer, telling jokes and even on the odd occasion getting his dancing shoes on. The most dependable of the Bears team an absolute rock at the heart of the Bears defence.

If there was ever a player who would be remembered at a club – Paolo Maldini at Milan, Lionel Messi at Barcelona, Kevin Phillips at Sunderland, then undoubtedly, if you think of Basel Nord you would think of Michael Heutschi. Season after season after season, he was leading goal scorer, the most assists, quite simply the best player, not just one year, every year. He plays football how it should be played, he plays fair and to win, but win as you should, some of the goals he scored have truly been amazing. Ghosting past defenders like they weren’t there, smashing in long range shots, creating goals for others, a true Basel Nord legend.

If Heutschi is the finesse of Basel Nord, the skill and technique, then Christian Kaiser is the heart of them. Playing through injuries, winning tackles and blocking shots which looked impossible to get to, there is not one striker who would ever want to play against Kaiser again. Kaiser could be quiet on the pitch but his strength didn’t need to be shouted, it affected everyone just by playing alongside him. Having his own invisible ladders which he uses for headers he is unbeatable in the air and in the tackle. Just don’t mention his right foot.

I want to say finally, how sad we are that they are leaving and how much that we will miss them. Personally and as a team. I have wrote how the lads are as players but I didn’t say how they are as men, as teammates, as friends. I feel incredibly lucky to have had the chance to play with them. Not because I feel lucky to witness Kaiser head a ball 5km or to get the chance to kick the ball into Heutschi’s crown jewels (like I did on Sunday, sorry mate). I feel lucky because I get to see them every week and do what we love to do and play football together.

There was never any better men than these boys and the rest of the lads at Basel Nord. Every single time we have won, the victory has been sweeter for us, because we are together. Every defeat has been easier, because we are together.

To play on Sunday was great, to get promoted was even better, but to play, and to love to play with you boys, is best of all.

My favourite player who told me this – Michael Heutschi, Basel Nord’s number seven.

dh

Ground

Stadion Rankhof
Grenzacherstrasse 405, 4058 Basel, Switzerland